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Pädagogischer Ansatz

Wissenschaftliche Grundlagen

Aus den Erklärungen zu der Erfüllung des gesetzlichen Auftrages kann abgeleitet werden, dass vier Säulen das Fundament des Situationsorientierte Ansatzes bilden.

 

So baut er auf den Erkenntnissen der:

1. Bindungsforschung


Um Handlungs-, Lernfähigkeit, Anstrengungsbereitschaft und Bildungsfähigkeit zu erlagen, ist der Ausbau des emotionalen Fundamentes grundlegend. Somit muss eine nachhaltige Bildungspädagogik in einem Beziehungskontext gestaltet werden. Dies hat zur Folge, dass die seelischen Grundbedürfnisse Berücksichtigung finden, damit Kinder Fähigkeiten und Fertigkeiten aufbauen.

Eine vertrauensvolle, lebensfrohe Atmosphäre, in der sich die pädagogischen Fachkräfte als Bindungspartner für Kinder verstehen, bereitet den fruchtbaren Boden für eine Neugierde die Welt zu entdecken.

„Das wichtigste Haus, baut sich der Mensch in seiner Seele. Und es ist ein Haus, das nicht im Feuer verbrennt und nicht im Wasser untergeht. Dauerhafter als Ziegelsteine und Diamanten.“ Fjodor Abramow

2. Entwicklungspsychologie


Jeder Mensch bedarf der Befriedigung nicht nur der körperlichen Grundbedürfnisse wie Nahrung, Wärme, Kleidung und ein Dach über dem Kopf, sondern wir verlangen auch nach der Befriedigung unserer seelischen Grundbedürfnisse. Die Erfüllung dieser ist die Voraussetzung für den Aufbau von Fähigkeiten und Fertigkeiten. Wird z.B. das Grundbedürfnis nach Ruhe nicht erfüllt, so ist die Folge eine mangelnde Wahrnehmungsdifferenzierung. Die Entwicklungspsychologie zeigt somit das Prinzip der Ursache und der Folge auf, aus denen sich pädagogisches Handeln ableiten lässt.

Entwicklungspsychologie

3. Bildungsforschung


Wie sich bereits aus Erkenntnissen der Neurobiologie ergibt ist die emotionale Bindung zum Erwachsenen Grundlage für ein gelingendes Leben miteinander und gleichzeitig für eine nachhaltige Bildung. Grossmann und Grossmann stellen im Buch „Bindungen – das Gefüge psychischer Sicherheit“ fest, dass die Bindungssicherheit die Fähigkeit bedeutet, Lösungen für emotional belastende Situationen zu finden.

In der Resilienzforschung zeigt sich deutlich, dass wenn Kinder im Elternhaus keine emotionale Bindung erfahren haben, dies durch Erzieher als Resilienten einen Ausgleich erfahren kann. So bekommt die pädagogische Arbeit im Elementarpädagogischen Bereich einen hohen Stellenwert.

4. Neurobiologie


Kinder handeln aus ihrem Fühlen heraus und unser Gehirn ist ein Sozialorgan. Im Situationsorientierten Ansatz, der von der Lebenssituation des Kindes ausgeht, werden die Fragen gestellt: Wie geht es dem Kind? Was fühlt das Kind? Was fehlt dem Kind? Was braucht das Kind? Welche inneren Lebensthemen beschäftigen das Kind? Es geht hier um das Verstehen der eigenen Gefühle, denn erst dann, wenn ich meine eigenen Gefühle verstehe, kann ich Empathie für andere Menschen aufbauen. Dies wird in der Neurobiologie von den deutschen Wissenschaftlern durch G. Hüther und K. Gebauer bestätigt. G. Hüther beschreibt in seinem Buch „Die Macht der inneren Bilder“, dass unser Fühlen unser Denken bestimmt. Auch K. Gebauer belegt in seinem Buch „Klug wird niemand von allein“, dass Synapsen und Verschaltungen im Gehirn sich breiter anlegen, wenn das Kind in einer emotionalen Bindung zum Erwachsenen steht.

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