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1. Kinderrechte


Am 20.11.1989 wurde „das Übereinkommen über die Rechte des Kindes“ von der Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York verabschiedet und 1992 hat auch endlich Deutschland diese UN-Konvention ratifiziert.

Diese verlangt unter anderem (nur um einige zu nennen) dass:

  • Jede Form der Diskriminierung eines Kindes verboten ist
  • Alle Maßnahmen zum Wohle des Kindes ausgerichtet sein müssen
  • Kinder ein Recht auf personale Identität haben
  • Jedes Kind das Recht hat, sich eine eigene Meinung zu bilden und diese frei äußern darf
  • Jedes Kind ein Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit besitzt
  • Jedes Kind vor jeder Form körperlicher oder geistiger Gewaltanwendung, Schadenszufügung oder Misshandlung, vor schlechter Behandlung oder Ausbeutung geschützt werden muss (Gewaltfreiheit)
  • Jedes Kind hat ein Recht auf Bildung. Diese Bildung muss darauf ausgerichtet sein, die Persönlichkeit, die Begabung und die geistigen sowie körperlichen Fähigkeiten voll zur Entfaltung zu bringen, sowie auf ein verantwortungsbewusstes Leben in freier Gemeinschaft im Geist der Verständigung, des Friedens und der Gleichberechtigung der Geschlechter vorzubereiten
  • Jedes Kind hat ein Recht auf Ruhe und Genesung
  • Jedes Kind hat ein Recht auf Freizeit (ohne Verplanungen)
  • Jedes Kind hat ein Recht auf die Vielfalt des Spiels

 

2. Personenqualität durch Bindung


„Wer anders denkt, sieht anders, und wer bisher nicht Geschautes plötzlich zu sehen imstande ist, fängt an, anders zu denken. Falls es der Wissenschaft vom Leben irgendwann gelingt, ihr bisherige analytische, zerspaltende Denkweise zu ersetzen, könnte aus der alten Biologie der Angst eine künftige Biologie der Liebe werden.“ (Hüther, 2007)

3. Die Verarbeitung der Vergangenheit und die Befreiung aus der Angst


Jedes Kind kommt mit einer ganz persönlichen Lebensgeschichte in die Einrichtung. Nachhaltige Bildung kann nur erfolgreich sein, wenn Fähigkeiten aufgebaut werden können. Das bedeutet: wollen wir Bildung nachhaltig gestalten, müssen wir uns mit den Gefühlen der Kinder auseinandersetzen, damit eine Befreiung aus der Angst möglich wird.

4. Der Lebensplan und die besondere Bedeutung der Gefühle


Jeder Ausdruck hat einen Bedeutungs- und Erzählwert. Jedes Kind erzählt uns durch seine Ausdrucksformen Tag für Tag, wie sein Seelenleben gestaltet ist. Die Angst kann nur dann verarbeitet werden, wenn auf der einen Seite Angst auslösende Situationen hergestellt oder aufgesucht werden, gleichzeitig muss für das Kind Sicherheit und Vertrauen erlebbar werden, um diese Angstsituation zu meistern.

5. Die besondere Bedeutung der Gegenwart


Es ist eine logische Folge, dass die Verarbeitung der Vergangenheit in der Gegenwart geschehen muss, damit Ressourcen für die Zukunft frei werden. Denn nur wenn wir als Menschen entlastet sind, können wir uns offen auf Neues einlassen und alle unsere Fähigkeiten zur Geltung bringen.

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